Auswahlgespräch

20 Minuten für einen guten Eindruck

Unsere Gesprächskommissionen bestehen aus zehn bis zwölf Leitenden Redakteuren der Verlage Gruner+Jahr, Spiegel und ZEIT sowie aus Dozentinnen und Absolventen der Journalistenschule. 2021 verändern wir den Modus ein wenig, zum einen, weil uns Corona dazu nötigt, und zum anderen, weil wir uns von dem neuen Verfahren versprechen, den vielfältigen Talenten der Bewerber*innen gerechter zu werden.

Und so läuft es: Die Kommission teilt sich in drei Gruppen, die mit jeweils drei von Ihnen ein Gespräch von 20 Minuten führen. Jede Juroren-Gruppe konzentriert sich auf eines von drei Themen: auf Ihren Lebenslauf, auf Ihre journalistischen Erfahrungen, auf Ihre Kreativität und Ihren Innovationsgeist.

Die Jurorinnen stellen dabei keine bloßen Wissensfragen – der Wissenstest ist bereits absolviert. Vielmehr geht es der Kommission darum, sich, soweit es die Zeit erlaubt, ein Bild zu machen vom Wesen und von der Wachsamkeit der Kandidat*innen, von ihrer Haltung zu ganz unterschiedlichen Themen und auch von dem, was sie in ihrem Leben vorantreibt. Nach jedem Gespräch vergibt jede Jurorin, jeder Juror eine Note, aus denen wir die Durchschnittsnote errechnen.

Das Ergebnis aus den Gesprächen hat gemeinsam mit jenem aus der Reportage-Übung das größte Gewicht für die Auswahl derjenigen, die an der Schule aufgenommen werden.